DJK Augsburg-Lechhausen 1920 e.V.

Vor den Sommerferien fanden bei der Aikidoabteilung der DJK Lechhausen Prüfungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene statt. Es startete mit der ersten Prüfung und somit zum 6. Kyu Weißgurt Arsenij G., der hierfür 6 Monate trainiert hatte. In dieser Prüfung kommt es auf die Grundlagen an, die der Schüler vorzeigen muss. Ausweichbewegungen, verschiedene Abrolltechniken und ein paar einfache Techniken wurden von den Prüfern Kai Schäfer 3. Dan Aikido und Alexander Modes 3. Dan Aikido verlangt.

Danach wurde es bei seinem Bruder Thomas G. schon anspruchsvoller, der seine Prüfung zum 3.Kyu Grüngurt unbedigt bestehen wollte und seit seiner Prüfung zum 4.Kyu Orangegurt sehr fleißig dafür trainiert hat, inkl. vieler Kinderlehrgänge in ganz Bayern.

Arsenji und Thomas konnten bei ihren Prüfungen vollends überzeugen und sich über ihr Aufrücken in den jeweils nächsten Kyu freuen. Weiter ging es mit Leonhard B. und Konstantin S., die beide ihren 2. Kyu Blaugurt bestehen wollten. Hierfür mussten sie - wie auch schon Thomas G. vor ihnen – erst einmal stichpunktartig Techniken aus den vorhergegangen Prüfungen vorzeigen. Nachdem das ganz gut geklappt hatte, ging es an das Blaugurtprogramm. Hier zeigten sie eine Menge Handhebeltechniken, Wurftechniken und auch "Hamnihandachi Waza", bei dem der Angreifer steht und der Technikausführende kniet. Da beide schon sehr früh mit Aikido angefangen hatten, konnten Sie eine Vielzahl an Techniken perfekt vorzeigen. Bei den neuen Techniken, die sie für den Blaugurt benötigten, kamen sie zwar teils etwas ins Straucheln, konnten die Prüfung aber trotzdem bestehen.

Das Beste kommt zum Schluss – und das war bei Florian S. so, der mittlerweile seit fast 15 Jahren Aikido betreibt, die Prüfung zum 1. Dan. Florian hat lange und zielstrebig auf diese Schwarzgurtprüfung zum 1.Dan hingearbeitet. Bei ihm kamen fast alle erdenklichen Technikvariationen dran. Von Wurftechnik über Hebeltechniken und "Hamnihandachi Waza" bis hin zu Techniken mit dem "Jo" Holzstab, "Bokken" Holzschwert und "Tanto" Holzmesser. Florian musste auch ein sogenanntes "Randori", einen freien Kampf, vorzeigen, bei dem er über 1 Minute mit 2 Angreifern auskommen muss die unermüdlich von vorne oder hinten angriffen. Florian legte die Prüfung ohne Probleme ab und so konnte er seine Urkunde und seinen lang ersehnten Schwarzgurt entgegennehmen. Diesen haben wir auch ganz traditionell mit dem "Sayonara Nikkyo" Doppelhandhebel und viel Sake belohnt.